Unterstützungseinsatz im alpinen Gelände

Am Dienstag den 09.06.2026 wurde die Bergrettung Reutte zur Unterstützung eines umfangreichen Sucheinsatzes im Bereich Elbigenalp alarmiert. Ein deutscher Bergsteiger galt als vermisst. Die schwierigen Wetterbedingungen mit Neuschnee, Nebel, Starkregen und tiefen Temperaturen stellten die Einsatzkräfte vor große Herausforderungen.
Die Bergrettung Reutte unterstützte die Ortsstelle Elbigenalp mit drei Hundeführern der Suchhundestaffel sowie dem Drohnenteam mit fünf Einsatzbergrettern. Gemeinsam mit den zahlreichen eingesetzten Organisationen wurde der großflächige Suchbereich systematisch abgesucht.
Nach einer nächtlichen Unterbrechung aufgrund der widrigen Verhältnisse konnte die Suche am nächsten Morgen fortgesetzt werden. Gegen Mittag gelang schließlich der entscheidende Erfolg: Der Vermisste wurde im Bereich des Gumpensattels auf rund 2.200 Metern Seehöhe schwer verletzt aufgefunden. Nach der Erstversorgung durch die Bergrettung wurde der Patient vom Notarzthubschrauber RK-2 zur weiteren medizinischen Versorgung in eine Klinik geflogen.
Der Einsatz zeigte einmal mehr die Bedeutung der organisationsübergreifenden Zusammenarbeit bei komplexen Suchaktionen im alpinen Gelände. Besonders erfreulich ist, dass der Verunglückte trotz der extremen Bedingungen die Nacht überlebt hat.
Die Bergrettung Reutte bedankt sich bei allen beteiligten Einsatzkräften für die hervorragende Zusammenarbeit und wünscht dem Verunfallten eine rasche und vollständige Genesung.